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Außenwirtschaftsnews - Mai 2018

Dänemark: Erleichterungen bei Zahlungen in den AFU-Fond

Deutsche Dienstleister können einfacher Beiträge in den Arbeitsmarktfonds (AFU) einzahlen. Mit dem Beitragsbescheid zum 16. April 2018 erhalten ausländische Arbeitgeber die Möglichkeit, im Zahlungsportal unter www.virk.dk/afu-contribution einen größeren Betrag (20, 50, 100 oder 150 DKK) als Einmalzahlung vorab zu überweisen.

Von diesem Guthaben werden die fälligen Beiträge dann laufend abgezogen. Der Betrag sollte allerdings nur so hoch sein, dass er die voraussichtlich entstehenden Beiträge deckt, da die Auszahlung eines Guthabens nur gegen eine Gebühr in Höhe von 150 DKK erfolgt.

Dänemark: Verlängerung der Grenzkontrollen

Dänemark verlängert die Kontrollen an der Grenze zu Deutschland um weitere sechs Monate. Die Sonderregelung, die eigentlich am 11. Mai ausgelaufen wäre, bleibe bis zum 12. November bestehen, teilte das dänische Integrationsministerium am Freitag mit.

 Derzeit kontrollieren im eigentlich kontrollfreien Schengenraum auch Österreich, Frankreich, Schweden und das Nicht-EU-Land Norwegen ihre Grenzen. Inzwischen setzt Dänemark zumindest an der Landgrenze dabei auch Soldaten ein, die die Polizei entlasten sollen.

Dänemark: Diebstähle aus Handwerkerwagen nehmen drastisch zu

Im Jahr 2017 nahmen angezeigte Diebstähle aus Handwerker- und Lieferwagen um 35 % zu. Der Trend ist landesweit zu beobachten.

Tipp:

Parken Sie Ihren Wagen nicht an unbeleuchteter Stelle, sichern Sie Ihre Fahrzeuge besser und versehen Sie Ihr Werkzeug mit GPS-Trackern

Dänemark: Arbeitsschutzbehörde kündigt strenge Kontrollen und Bußgelder an

Die Zahl der Arbeitsunfälle im Bau- und Anlagenbau ist im Vergleich zu anderen Branchen sehr hoch. Die dänische Arbeitsschutzbehörde hat daher angekündigt, im Bau- und Anlagenbau strenge und unangemeldete Kontrollen durchzuführen und vermehrt Bußgelder zu verhängen, wenn Verstöße gegen die Arbeitsschutzvorschriften festgestellt werden.

EU Umsatzsteuer: Achtung bei Anlieferung der Ware direkt ins Ausland

Die Betriebe, die Waren im Ausland montieren, lassen sich diese vom Lieferanten häufig direkt auf die Baustelle liefern. Achtung! Sie riskieren dabei, sich im Zielland umsatzsteuerlich registrieren zu müssen. Prüfen Sie im Einzelfall vorab, welcher Lieferort sinnvoll ist.

Großbritannien: Brexit-Verhandler einigen sich auf Übergangsrahmen

Auch nach dem Brexit Ende März 2019 soll es zunächst keine Grenzkontrollen geben - das ist eines der Ergebnisse des Abkommens zwischen Großbritannien und der EU, das nun vereinbart wurde. Außerdem sollen in einer 21-monatigen Übergangsfrist wie bisher zollfrei Waren ausgetauscht werden - dies soll ein umfassendes Handelsabkommen sicherstellen.

Zunächst soll es keine Benachteiligung für EU-Bürger geben, die nach dem Brexit ins Königreich einreisen - sie sollen die gleichen Rechte erhalten wie jene, die vor dem offiziellen Austritt Ende März 2019 nach Großbritannien kommen. Dies soll bis zum Ende der Übergangsperiode Ende 2020 gelten.

Internationale Kooperationsgesuche

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Elke Störmer
WTSH

Telefon 0431 66666-861
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Ein polnischer Produzent von Kunst- und Schmelzglas, der auch dekorative Glasarbeit fertigt, bietet seine Produkte und Subunternehmerdienstleistungen an.

Ein finnisches Unternehmen, das sich auf die Fertigung von elektrischen und mechanischen Baugruppen spezialisiert hat, bietet seine Dienstleistungen unter einer Subunternehmerschaft an.