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Viele freie Lehrstellen im Handwerk

Ausbildungsbeginn immer noch möglich

FLENSBURG/LÜBECK, 28. September 2020

Zeitgleich mit der Landtagsdebatte am 25. September 2020, in der auch die Ausbildungsplatzsituation im Land thematisiert wird, ermutigt die Handwerkskammer Schleswig-Holstein unversorgte Jugendliche, sich um eine Lehrstelle im Handwerk zu bewerben. „Obwohl das Ausbildungsjahr 2020 offiziell bereits begonnen hat, ist es in diesem Jahr immer noch möglich, in die Ausbildung zu starten“, betont Jörn Arp, Präsident der Handwerkskammer Schleswig-Holstein.

Laut Monatsbericht der Agentur für Arbeit waren Anfang September noch rund 5.700 Ausbildungsplätze unbesetzt, denen aktuell rund 4.200 Jugendliche ohne Lehrstelle gegenüberstehen. Viele dieser unbesetzten Ausbildungsplätze gibt es im Handwerk. Allein in den sogenannten „Lehrstellenbörsen“ der Handwerkskammern in Lübeck und Flensburg, die wohlgemerkt nicht das gesamte Angebot abbilden, sind rund 1.200 freie Lehrstellen gelistet.

Handwerkskammern helfen Jugendlichen bei der Lehrstellensuche

Die Zahlen sind vermutlich auch deshalb so hoch, weil die Anbahnung von Lehrverträgen durch Corona erschwert oder sogar verhindert wurde. „Es gibt sicher noch Jugendliche, die auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz sind. Diese ermutige ich, direkt auf die Handwerkskammern in Lübeck und Flensburg zuzugehen“, so Arp. Die Fachberaterinnen und Fachberater der Kammern könnten bei der Suche helfen, bis hin zu einer konkreten Vermittlung einer Lehrstelle.

Betriebe sollten Kontakte zur Berufsschule nutzen

Und auch an die Adresse der Betriebe hat Arp eine Empfehlung. „Unversorgte Jugendliche bleiben berufsschulpflichtig. Sie werden in sogenannten ausbildungsvorbereitenden Klassen oder, sofern ein bestimmter Berufswunsch besteht, bereits in den jeweiligen Fachklassen unterrichtet. Hier sollten die Betriebe gezielt auf die Berufsschule zugehen, vielleicht sogar über schon bestehende Kontakte.“

Der Bedarf an Fachkräften sei auch durch die Corona-Krise nicht geringer geworden. Und Chancen, in den Betrieben des Handwerks beruflich Fuß zu fassen und auch Karriere zu machen, gebe es viele, so Arp.



Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Andreas Haumann

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