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Digitalisierung

Das Thema Digitalisierung zieht sich durch alle Bereiche des privaten und auch beruflichen Alltags. Gerade für Handwerksbetriebe gilt hier: Wertvolle Chancen nicht verpassen!

Mehr als nur Hard- und Software

Zu den großen Herausforderungen auf dem Weg der Digitalisierung zählt nicht nur die richtige Auswahl an Hard- und Software sondern insbesondere die Einbindung aller Mitarbeiter in die Umsetzung der neuen Geschäftsprozesse. Es ist wichtig, gemeinsam mit allen Betroffenen sinnvolle Lösungen zu diskutieren und zu realisieren.

Es gilt bei dem Begriff Digitalisierung zwischen zwei Auslegungen zu unterscheiden. Als kurz- bis mittelfristiges Instrument können digitale Prozesse, wie beispielsweise Zeiterfassungs-Apps, die Effizienz des Betriebes steigern und Arbeitsabläufe somit optimieren.

Langfristig sichert jedoch nur ein auf die digitale Zukunft ausgelegtes oder angepasstes Geschäftsmodell den Markterhalt und eine gute Auftragslage.



Unser Angebot für Sie:

Die Handwerkskammer Flensburg hilft Ihnen dabei, Ihr digitales Potential zu ermitteln und voll auszuschöpfen. Hierzu bieten wir Ihnen verschiedene Beratungsangebote und Hilfestellungen, unter anderem zu folgenden Themen:

  • (Branchen-) Software
  • IT Infrastruktur (z.B. Hardware, Netzwerke, IP-Telefonie)
  • IT Sicherheit
  • Datensicherung
  • Digitalisierung von Geschäftsprozessen (z.B. digitale Zeiterfassung)
  • Website-Check
  • Digitalisierungs-Check

Kompetenzzentrum Digitales Handwerk

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Als Transferpartner arbeitet die Handwerkskammer Flensburg eng mit dem Kompetenzzentrum Digitales Handwerk (KDH) zusammen.

Das KDH ist ein Verbundprojekt und Teil der Förderinitiative „Mittelstand 4.0 – digitale Produktions- und Arbeitsprozesse".

Es unterstützt den handwerklichen Mittelstand bei der Erschließung technischer und wirtschaftlicher Potenziale, die sich aus der digitalen Transformation ergeben. Zum Abbau von Informationsdefiziten stellt das Kompetenzzentrum den Entscheidungsträgern und Experten des Handwerks praxisnahe Informations-, Qualifikations- und Unterstützungsangebote bereit.

Entwickelt und illustriert werden die Angebote in fünf sogenannten Schaufenstern.

  • Bundestechnologiezentrum für Elektro- und Informationstechnik (BFE) Oldenburg
  • Bildungszentren des Baugewerbes eV (BZB)
  • Handwerkskammern in Koblenz, Dresden und Oberfranken

Die Schaufenster dienen als Lern- und Teststandorte, um Pilotvorhaben für das Handwerk sichtbar zu machen und in die Breite zu tragen.

Fördermöglichkeiten für Digitalisierungsprojekte

Digibonus I und Digibonus II

Das Wirtschaftsministerium Schleswig-Holstein hat mit "Digibonus I“ und „Digibonus II“ (in Planung) zwei Förderprogramme auf den Weg gebracht, die auch kleinere Projekte mit entsprechend niedrigschwelliger Beteiligung fördern. Förderfähig sind Unternehmen mit Sitz in Schleswig-Holstein.

Der Digibonus I richtet sich an Kleinstunternehmen mit bis zu 5 Mitarbeiter. Die Förderhöhe beträgt einmalig 1.000 Euro bei einer Mindestinvestition von 500 Euro. Digibonus I fördert die Umstellung auf elektronische Belegausgabe bei Kassensystemen, elektronische Meldescheinsysteme, elektronische Bestellaufnahmesysteme, Erstellung von Online-Speisekarten, Erstellung eines Internetauftritts und Onlineshops. Die Antragstellung ist ab Mai 2021 möglich und erfolgt online bei der IB.SH. Der Digibonus I wird auch rückwirkend bis zum 1. Januar 2021 gewährt.

Digibonus II richtet sich an Unternehmen mit bis zu 20 Mitarbeitern. Die Förderhöhe beträgt 50 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben, höchstens jedoch 17.000 Euro pro Vorhaben. Die Investitionskosten müssen sich auf mindestens 10.000 Euro (netto) belaufen. Digibonus II fördert die Entwicklung, Einführung oder Verbesserung von Produkten, Dienstleistungen und Prozessen durch Hard- oder Software der Informations- und Kommunikationstechnik, die Migration und Portierung von IT-Systemen und IT-Anwendungen sowie Maßnahmen zur Verbesserung der IT-Sicherheit. IT Grundausstattung wird nicht gefördert. Eine Antragstellung wird ab Sommer 2021 möglich sein und erfolgt online bei der WTSH.

Digital Jetzt

Das Förderprogramm „Digital Jetzt“ unterstützt „Investition in digitale Technologien“ und „Investition in die Qualifizierung der Mitarbeitenden“. Gefördert wird bis zu 50 Prozent der Investitionen bei einer maximalen Fördersumme von 50.000 Euro pro Unternehmen. Bei Investitionen von Wertschöpfungsketten und/oder -netzwerken kann die Summe bis zu 100.000 Euro pro Unternehmen betragen.

Das Modul „Investition in digitale Technologien“ fördert Investitionen in Soft- und Hardware, insbesondere für die interne und externe Vernetzung des Unternehmens. Auch damit verbundene Prozesse und Änderungen im Unternehmen werden unterstützt. Das zweite Modul fördert Investitionen in die Qualifizierung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern – insbesondere bei der Erarbeitung und Umsetzung einer digitalen Strategie im Unternehmen sowie in Bezug auf die Themen IT-Sicherheit und Datenschutz.

Go Digital

„Go Digital“ fördert Beratungsleistungen und Hilfestellungen für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) und das Handwerk. Eine Förderung erfolgt in Bezug auf folgende drei Themenfelder: Digitalisierte Geschäftsprozesse, Digitale Markterschließung und IT-Sicherheit. Die Beratungsleistung wird mit einem Fördersatz von 50 Prozent auf einen maximalen Beratertagesatz von 1.100 Euro gefördert. Sie muss durch einen Berater erfolgen, der vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie zertifiziert wurde. Den passenden Berater in Ihrer Region finden Sie auf der interaktiven

Überbrückungshilfe III

Im Rahmen der Überbrückungshilfe III sind jetzt auch Kosten für Investitionen in die Digitalisierung erstattungsfähig. Solche Investitionen können beispielsweise den Aufbau eines Onlineshops oder Eintrittskosten bei großen Plattformen betreffen. Für Digitalinvestitionen können einmalig bis zu 20.000 Euro gefördert werden.

Digicheck

Der Digitalisierungscheck ist ein Instrument des Kompetenzzentrums Digitales Handwerk, das Ihnen Auskunft über den Grad der Digitalisierung in Ihrem Unternehmen gibt und Ihnen hilft, dabei aufgedeckte Chancen zu nutzen und umzusetzen.

In einem ca. einstündigen Termin in der Handwerkskammer oder bei Ihnen im Betrieb diskutieren und besprechen wir gemeinsam die Fragestellungen und Ergebnisse des Fragebogens und entwickeln daraus im Nachgang eine Strategie für den Wandel in die digitale Welt für Ihr Unternehmen.

Partner und Förderer

TT-Netzwerk | Technologie-Transfer-Netzwerk des Handwerks
Die im TT-Netzwerk vernetzten Berater haben zum Ziel, kleine und mittlere Unternehmen bei spezifischen Problemen zu unterstützen - von der Entwicklung, über die Produktion bis zur Vermarktung innovativer, konkurrenzfähiger Produkte und der Einführung moderner Fertigungsverfahren.

BISTNET Die Netzwerkplattform für das Beratungswesen im Handwerk
Das Portal informiert über neue Technologien, betriebswirtschaftliche und kaufmännische Inhalte sowie über das Beratungsangebot der Handwerksorganisationen.

HPI | Heinz-Piest-Institut für Handwerkstechnik
Innerhalb des Institutsverbundes der DHI-Institute betreut das HPI schwerpunktmäßig das Aufgabenfeld Technik und Technologie. Unter anderem beschäftigt es sich mit der damit verbundenen Qualifizierung für alle Gewerke und Berufe des Handwerks.

Förderhinweis
Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) verfolgt das Ziel, den technischen Fortschritt und Strukturwandel nachhaltig zu fördern und bestmögliche Voraussetzungen für die Entwicklung und Anwendung neuer Technologien und Dienstleistungen zu schaffen.

Betriebsberater Digitalisierung

Marius Vespermann

Beauftragter für Innovation und Technologie (BIT)
Betriebsberatung
Digitalisierung

Johanniskirchhof 1-7
24937 Flensburg
Tel. 0461 866-132
Fax 0461 866-332
m.vespermann--at--hwk-flensburg.de