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Die Meisterprüfung – Anträge, Verordnungen, Zulassungen

Wer eine Meisterprüfung ablegen möchte, muss zunächst vom zuständigen Meisterprüfungsausschuss dafür zugelassen werden. Der entsprechende Antrag wird mit der Anmeldung zum ersten Prüfungsteil gestellt.

Anträge

Befreiung von einzelnen Teilen der Meisterprüfung

Wer bestimmte Fortbildungsprüfungen erfolgreich abgelegt hat, kann sich von einzelnen Teilen befreien lassen.

Als Teil der Meisterprüfung anerkannt

  •  Ausbildereignungsprüfung | für Teil IV der Meisterprüfung
  • Geprüfter Fachmann/Fachfrau für kaufmännische Betriebsführung nach der Handwerksordnung | für Teil III der Meisterprüfung
  • Kraftfahrzeug-Servicetechniker  | Teil I der Meisterprüfung für Kraftfahrzeugtechniker

Ohne vorherige Berufstätigkeit zur Meisterprüfung zugelassen wird, wer bereits eine der folgenden Prüfungen nachweisen kann:

  • den erfolgreichen Abschluss einer Gesellenprüfung in dem zulassungspflichtigen Handwerk, in dem die Meisterprüfung abgelegt werden soll  
  • oder eine Gesellenprüfung in einem verwandten zulassungspflichtigen Handwerk
  • oder eine entsprechende Abschlussprüfung in einem anerkannten Ausbildungsberuf
  • oder eine Meisterprüfung in einem zulassungsfreien Handwerk oder handwerksähnlichen Gewerbe 

Information
Die gesetzlichen Voraussetzungen für die Zulassung zur Meisterprüfung in einem Handwerk sind in § 49 der Handwerksordnung geregelt.

Wer eine Meisterprüfung in einem anderen als dem erlernten Beruf ablegen möchte, muss eine mindestens dreizehnmonatige Gesellentätigkeit in dem zulassungspflichtigen Handwerk nachweisen, in dem die Meisterprüfung abgelegt werden soll.

Auf die erforderliche Gesellenzeit werden angerechnet: 

  • Zeiten der Selbstständigkeit in dem entsprechenden Handwerk
  • Zeiten als Werkmeister oder in ähnlicher Stellung in dem entsprechenden Handwerk
  • Zeiten einer der Gesellentätigkeit gleichwertige ‚praktische‘ Tätigkeit
  • Zeiten während des Besuches einer ein- oder zweijährigen Fachschule bei erfolgreichem Abschluss

Tipp
Lassen Sie unbedingt vom entsprechenden Ansprechpartner prüfen, ob zum Beispiel der Technikerabschluss auf die Gesellenzeit eines bestimmten Handwerks angerechnet wird. 

Welche Ausnahmen gibt es?

Wenn Sie bereits eine Handwerksmeisterprüfung erfolgreich abgelegt haben, werden Sie zu einer weiteren Meisterprüfung ohne weitere Nachweise zugelassen.

In Ausnahmefällen kann Sie die Handwerkskammer auf Antrag ganz oder teilweise von den geforderten Zulassungsvoraussetzungen befreien. Weitere Informationen dazu erhalten Sie bei Ihren Ansprechpartnern.

Verordnungen zur Meisterprüfung

Die Meisterprüfung gilt als bestanden, wenn alle Teile – also I bis IV - komplett erfolgreich abgelegt wurden.

Im Folgenden finden Sie die Verordnungen, in denen die Prüfungsanforderungen sowie gewerkespezifische Aspekte geregelt sind. 

Ihre Ansprechpartner

Anmeldung zur Meisterprüfung, Befreiung von Prüfungsteilen, Gebühren, Anerkennung von Abschlüssen, Prüfungsablauf, Ausschüsse

 

Kursplanung, Aufstiegs-BAföG

Simone Eutamene
Zuständig für: Feinwerkmechaniker, Informationstechniker, Maler und Lackierer, Maurer und Betonbauer, Metallbauer, Schornsteinfeger, Tischler und Kraftfahrzeugtechniker

Telefon 0461 866-173
Telefax 0461 866-373
s.eutamene@hwk-flensburg.de

Nicole Jürgensen
Zuständig für: Elektrotechniker, Fotografen, Friseure, Installateur u. Heizungsbauer, Landmaschinenmechaniker, Zimmerer und Kraftfahrzeugtechniker

Telefon 0461 866-170
Telefax 0461 866-370
n.juergensen@hwk-flensburg.de

Ulf Christiansen

Telefon 0461 866-193
Telefax 0461 866-393
u.christiansen@hwk-flensburg.de