Grandiose Leistung - allein Grund zur Freude hatten sowohl Handwerkskammerpräsident Jörn Arp (2. v. r.) wie auch die 1. Bundessieger (v.li.) Jean Maurice Timmann, Julia Heinrich und Christian Vogel.
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Ehrung der Bundessieger aus dem Kammerbezirk

Junge Handwerker stellen sich erfolgreich dem Praktischen Leistungswettbewerb auf Bundesebene

erstellt am 23. Januar 2018

Ende letzten Jahres fanden bundesweit die Vergleichswettkämpfe des besten Nachwuchses in den verschiedenen Handwerksberufen statt.

Zu diesen Vergleichswettkämpfen hatten sich zuvor die Landessiegerinnen und Landessieger des Leistungswettbewerbs der Handwerksjugend aus den 16 Bundesländern qualifiziert. Aus dem Kammerbezirk Flensburg gingen am Ende eine junge Handwerkerin sowie drei Junghandwerker als jeweils 1. Bundessieger hervor. Eine Leistung, die die Handwerkskammer Flensburg mit einer kleinen Feierstunde würdigte.

» Kombination aus Talent, Leistungswillen und Ausbildungsqualität. «

Jörn Arp, Präsident der Handwerkskammer Flensburg

Großartige Leistungen

„Das ist wirklich ein überragendes Ergebnis, das wir so in der Vergangenheit bislang sehr selten feiern konnten“, so Kammerpräsident Jörn Arp.

Er betonte, dass neben Talent und Leistungswillen der Bundessieger sicherlich auch die Arbeit der jeweiligen Ausbildungsbetriebe maßgeblich zum Wettbewerbserfolg beigetragen hätte. „Ich hoffe sehr, dass wir in Zukunft auf Sie als Fachkräfte im Handwerk bauen können. Nutzen Sie die vielen Karriereperspektiven, die sich Ihnen im Handwerk bieten“, sagte Arp.

Ein Wunsch, den zumindest drei der vier erfüllen dürften. Denn sowohl die Silberschmiedin Julia Heinrich (Ausbildungsbetrieb Robbe & Berking Silbermanufaktur, Flensburg), der Zerspanungmechaniker Christian Vogel (Hinrichsen & Co GmbH, Handewitt) wie auch der Estrichleger Jean Maurice Timmann (A. Jaeger Estrichleger GmbH, Hamweddel) planen ihre weitere berufliche Zukunft im Handwerk. Und vielleicht kehrt auch der vierte Preisträger, der Informationselektroniker Eike Thies Osmers (Sierck Multimedia, Steinbergkirche), wieder zurück ins Handwerk. Aktuell studiert er in Trier Elektrotechnik.

„Die Reihenfolge erst Lehre und dann Studium ist in jedem Fall zu begrüßen. Und wenn, wie in diesem Fall, das Studium auch in einem inhaltlichen Zusammenhang mit der Ausbildung steht, ist die Rückkehr ins Handwerk umso wahrscheinlicher“, betonte Arp.  

Als Anerkennung für ihren Erfolg erhielten die Bundessieger jeweils ein wertvolles Präsent und die Ausbildungsbetriebe eine Urkunde des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH).