Norbert Trosien (2.v.r.) informierte sich in der Kammer über die Arbeit mit den Flüchtlingen und sprach dazu mit (v.li.) der Migrationsbeauftragten Kasia Hill, Heidi Kaiser und Leila Moysich (beide Sternipark) sowie Geschäftsführer Björn Geertz
© Handwerkskammer Flensburg

Mitarbeiter der Vereinten Nationen (UN) zu Besuch

Lob für vorbildliche Arbeit mit Flüchtlingen

erstellt am 21. Juli 2017

Flensburg
Der UNHCR (United Nations High Commissioner for Refugees) und das ihm unterstellte Hochkommissariat sind die Einrichtungen der Vereinten Nationen (UN), die mit dem Schutz von Flüchtlingen und Staatenlosen beauftragt und auch im Bereich der humanitären Hilfe tätig sind. Von dieser UN-Einrichtung erhielt nun die Handwerkskammer Flensburg Besuch.  

Rechtsanwalt Norbert Trosien, Mitarbeiter der UNHCR-Rechtsabteilung, nutzte eine Rundreise, um sich bei der Handwerkskammer über die Arbeit mit jungen Flüchtlingen aber auch über die Probleme im Hinblick auf deren Integration zu informieren.

» Es ist wirklich bemerkenswert, wie die Jugendlichen betreut werden und welcher Aufwand insgesamt betrieben wird, um eine erfolgreiche gesellschaftliche Integration zu schaffen. «

Norbert Trosien , UNHCR Berlin

Über 100 jugendliche Flüchtlinge erfolgreich qualifiziert

Zuvor verschaffte er sich einen Eindruck von der Situation von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen. Dazu besuchte er zunächst die Einrichtungen des Sterniparks, einem staatlich anerkannten freien Träger der Kinder- und Jugendhilfe. Gerade diese Einrichtung war es auch, die gemeinsam mit der Handwerkskammer und der Agentur für Arbeit in Flensburg im Jahr 2015 ein Berufsorientierungs- und Qualifizierungsprojekt ins Leben rief, das bislang von über 100 Jugendlichen  durchlaufen wurde. Ein Großteil davon konnte auch in Ausbildung bzw. in eine Einstiegsqualifizierung vermittelt werden.

© Handwerkskammer Flensburg

Norbert Trosien zeigte sich am Ende der Gespräche und des Besuchsprogramms beeindruckt. „Es ist wirklich bemerkenswert, wie die Jugendlichen betreut werden und welcher Aufwand insgesamt betrieben wird, um eine erfolgreiche gesellschaftliche Integration zu schaffen.“