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Außenwirtschaftsnews - September 2017

Dänemark: Unterstützung für die Feste Fehmarnbeltquerung 

Sowohl in Schleswig-Holstein und Hamburg als auch im schwedischen Schonen gibt es eine nahezu gleichbleibende Unterstützung für die Feste Fehmarnbeltquerung. So das Ergebnis einer Umfrage, die von YouGov für STRING im Mai 2017 durchgeführt wurde. Verglichen mit einer entsprechenden Umfrage im Herbst 2016 zeigen sich nur marginale Unterschiede im Gesamtbild der aktuellen Meinungsumfrage:

Auf Seeland und Lolland-Falster sind 54 % der Befragten für die Querung, 8 % dagegen (minus 3 %) und 28 % neutral. In Schonen stehen 50 % der Querung positiv gegenüber (plus 2 %), 2 % sind negativ eingestellt und 19 % (minus 1 %) haben keine Stellung bezogen. In Norddeutschland (Hamburg und Schleswig-Holstein) sind 35 % positiv (plus 1%) 13 % negativ (minus 1 %) und 43 % neutral.

Dänemark: RUT-Meldung für Leiharbeitnehmer 

Ausländische Betriebe, die Leiharbeitnehmer beschäftigt haben und diese nach Dänemark entsenden, müssen keine gesonderte RUT-Meldung für die Leiharbeitsfirma abgeben.

Die Arbeitnehmerverantwortung liegt bei Leiharbeit bei dem entleihenden Unternehmen. Daher muss der Leiharbeitnehmer genauso wie ein eigener Arbeitnehmer des eigenen Unternehmens in der RUT-Meldung angemeldet werden. 


Dänemark: Apple investiert in Süddänemark

Apple investiert rund 800 Millionen Euro in ein neues Datenzentrum nahe Apenrade, Süddänemark. Das Datenzentrum wird im skandinavischen Raum eines der Größten seiner Art sein und ist bereits Apples zweite größere Investition in Dänemark. Durch die hohe Investitionssumme und die Anziehungskraft eines Unternehmens wie Apple ist eine nachhaltige Stärkung der Region zu erwarten.

Die Stadt Apenrade liegt nur wenige Kilometer nördlich von Flensburg und es Verwaltungssitz der gleichnamigen Kommune. Neben Apple investiert auch Facebook in ein größeres Datenzentrum auf der Insel Fünen nahe Odense.


Finnland: Neue Meldepflicht bei Mitarbeiterentsendungen

Ab dem 1. September 2017 führt Finnland eine Meldepflicht für Unternehmen, die Mitarbeiter in das nordische Land entsenden, ein. Dies betrifft alle Entsendungen, unabhängig von ihrer Einsatzdauer. Ausgenommen sind konzerninterne Entsendungen bis zu maximal fünf Arbeitstagen. Die Ausnahme gilt nicht für die Baubranche.

Die Meldung ist vor dem Beginn des Arbeitseinsatzes oder spätestens am ersten Arbeitstag an die Arbeitsschutzbehörde abzugeben. Zu melden sind u.a. Informationen über das Unternehmen, den Auftraggeber, das Generalunternehmen (im Baugewerbe), den Vertreter, den Mitarbeiter, den Beginn und die Dauer der Entsendung, den Einsatzort und die Branche. Eine erneute Meldung wird erforderlich, wenn die Daten sich ändern.

Norwegen: Elektronisches Anwesenheitsregister auf Baustellen 

Seit dem 1. Juli 2017 müssen auf norwegischen Baustellen elektronische Anwesenheitsregister geführt werden, die die Anwesenheit aller auf den Baustellen tätigen Personen erfassen. Diese können Excel-Listen sein.

Der Bauherr ist für das elektronische Anwesenheitsregister zuständig und muss sicherstellen, dass die technische Infrastruktur auf Baustellen vorhanden ist. Darüber hinaus muss gewährleistet sein, dass der Bauherr, der Arbeitsschutzrepräsentant und die norwegische Arbeitsschutzbehörde jederzeit Zugang zum Anwesenheitsregister haben könnten.

Im elektronischen Anwesenheitsregister sind folgende Angaben zu tätigen:

  • Name und Adresse der Baustelle
  • Name des Bauherrens
  • Name der ausführenden Unternehmen
  • Norwegische Organisationsnummer des Unternehmens
  • Name, Geburtsdatum und HMS-Kartennummer aller entsandten Mitarbeiter

Geschäftsanbahnungsreisen

in Dänemark sind rd. 9.000 Gebäude denkmalgeschützt und somit der Schloss- und Kulturbehörde nterstellt. Weitere 300.000 Gebäude gelten als erhaltenswert und werden von den Kommunen verwaltet.

Eine Geschäftsanbahnungsreise nach Kopenhagen vom 5. bis 8. März 2018 soll deutschen Unternehmen aus dem Bereich der Denkmalpflege und Restaurierung den Markteinstieg in Dänemark erleichtern und den Aufbau von Geschäftskontakten gezielt unterstützen.

in Dänemark
5. - 8. März 2018

Internationale Kooperationsgesuche

Ein polnisches Elektrizitätsunternehmen sucht nach Subunternehmern für Arbeiten an Elektrizitätsnetzwerken im Niedrig- und Mittelstromspannungsbereich.

Ein bosnischer Hersteller von Metallkonstruktionen und Bauwerken bietet eine Subunternehmerschaft bei der Produktion und Errichtung von Zäunen, Balkonen, Treppen, Veranden, Metallhallen und anderen Trag- und Bauwerke aus Metall an.

Ein schwedisches Bauunternehmen sucht nach erfahrenen Zimmerleuten als Subunternehmer.

Ein bulgarisches Unternehmen mit 50-jähriger Erfahrung im Bereich Metallverarbeitung, bietet eine Subunternehmerschaft oder eine Outsourcing-Vereinbarung an.

Alle Kooperationspartnergesuche unter Eingabe der 

Elke Störmer
WTSH

Telefon 0431 66666-861
stoermer@wtsh.de