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Außenwirtschaftsnews - November 2015

Export:
Kosten für Carnet A.T.A. steigen

Wer für seinen Auslandsauftrag Berufsausrüstung mit in außereuropäische Länder nimmt, muss diese nicht verzollen, wenn er ein über ein Carnet A.T.A. verfügt. Die Kosten für das Carnet sind nun gestiegen: 

beträgt das Entgelt 
bei einem Warenwert vonbis zu einem Warenwert von
37,00 Euro0,01 Euro 
9.999,99 Euro
63,00 Euro 10.000,00 Euro 24.999,99 Euro
110,00 Euro25.000,00 Euro 49.999,99 Euro
210,00 Euro50.000,00 Euro 149.999,99 Euro
380,00 Euro 150.000,00 Euro299.999,99 Euro
630,00 Euro300.000,00 Euro 499.999,99 Euro
420,00 Euro für jede weitere angefangene halbe Million Euro


     Quelle: Euler Hermes Deutschland AG

Frankreich:
Erschwerte Bedingungen für Entsendebetriebe

Unternehmen, die Dienstleistungen in Frankreich ausführen und Mitarbeiter dorthin entsenden, müssen Meldepflichten einhalten und arbeitsrechtliche Bestimmungen beachten. Tun sie dies nicht, drohen empfindliche Bußgelder:

  • Entsendemeldung (“declaration de détachement”): Unterlassung oder nicht ausreichende Einreichung der geforderten Dokumente werden mit einem Bußgeld zwischen 2.000 und 500.000 Euro geahndet.
  • Bei schweren Verstößen gegen bestimmte arbeitsrechtliche Regelungen , z. B. Mindestlohnbestimmungen, Arbeitszeitregelungen, angemessene Unterbringung von Arbeitnehmern und die im Arbeitsgesetz vorgesehenen Nachweispflichten kann die zuständige Behörde die Arbeiten von Entsendebetrieben bis zu einem Monat einstellen. 
  • Berufsausweis (“carte d’identité professionnelle”): Beantragung für alle Entsendekräfte im Baubereich.

Schweden:
Wohnungsbau belebt sich

Nach einer Prognose des Zentralamts für Wohnungswesen Boverket werden in Schweden in diesem Jahr 47.500 neue Wohnungen gebaut. Für 2016 seien über 50.000 geplant. Eine derart starke Bauaktivität hat es in dem nordischen Land zuletzt vor circa 20 Jahren gegeben. Das Marktforschungsunternehmen Industrifakta schätzt, dass die Wohnungsbauinvestitionen 2015 um rund 5% steigen werden.

Das Gros der Bauaufträge in Schweden wird an Generalauftragnehmer vergeben. Es dominieren mit NCC, Skanska und Peab drei große Baukonzerne, die über eine eigene Einkaufsorganisationen verfügen und ihre Produkte auch im Ausland beziehen, das Geschehen. Dennoch kommen auch deutsche Unternehmen bei einer Reihe von Projekten als Subauftragnehmer oder Lieferanten in Frage.

Quelle: GTAI

IHK-Umfrage:
Steuerliche Probleme bei Auslandsaktivitäten

Ziel der Analyse ist es, dringend erforderliche Verbesserungen im deutschen Steuerrecht (z. B. Doppelbesteuerungsabkommen, Außensteuergesetz, EStG/KStG) anzuregen. Hierzu benötigen wir Ihre Mithilfe: bitte beschreiben Sie möglichst konkret, mit welchen Problemen Ihr Unternehmen im Ausland und/oder in Deutschland konfrontiert ist. Ihre Angaben sind anonymisiert. Sie können jedoch gern Ihre Kontaktdaten für mögliche Rückfragen hinterlegen.

Veranstaltung:
Einsatz von EU-Subunternehmern

Der Fachkräftemangel macht es notwendig und die EU möglich: Viele Betriebe greifen für die Auftragsabwicklung in Deutschland mittlerweile auf Subunternehmer aus dem Ausland zurück. Informationen zu den Pflichten des Auftraggebers und seinen Haftungsrisiken, den Pflichten des Subunternehmers und dem Ablauf von Baustellenkontrollen sind Inhalte der Veranstaltung.

Veranstalter: Handwerkskammer Schleswig-Holstein

Termin und Ort: 12. November 2015 | 14.00 Uhr bis 17.00 Uhr | Nordkolleg | Am Gerhardshain 44 | 24768 Rendsburg

Info und Anmeldung:

Veranstaltung:
Arbeiten in BeNeLux

In Belgien, den Niederlanden und Luxemburg haben deutsche Handwerker gute Erfolgsaussichten! Jeder der genannten Staaten hat in 2014 ein Wirtschaftswachstum verzeichnet. Das starke Wachstum wird vor allem von der Binnennachfrage getragen – die Einwohner dieser Länder verfügen über eine hohe Kaufkraft; viele Betriebe arbeiten  an der Kapazitätsgrenze. Zu den Wachstumsmotoren gehört u. a. die Baubranche. Laut dem Verband der Europäischen Bauwirtschaft (FIEC) betrug 2014 die gesamte Bauproduktion der Beneluxstaaten ca. 90 Mrd. Euro. Deutsche Bauunternehmen, aber auch Handwerker aus anderen Branchen, können von dieser positiven Entwicklung profitieren! Aufgrund landestypischer Besonderheiten kommt man allerdings ohne eine gute Vorbereitung nicht aus.

Mitveranstalter: Handwerkskammer Schleswig-Holstein

Termin und Ort: 26. November 2015 | 14.00 Uhr bis 16.30 Uhr | Handwerkskammer Hamburg | Holstenwall 12

Info und Anmeldung:

Veranstaltung:
Dänemark-Frühstück | Auftragsabwicklung kompakt

Wir laden ein zum Dänemark-Frühstück für Handwerksunternehmer und deren Buchhalter. Während eines gemeinsamen Frühstücks erläutern wir Ihnen die wesentlichen Vorschriften. Ein Unternehmer berichtet von seinen Erfahrungen aus der Praxis. Und anschließend haben Sie bei Bedarf die Möglichkeit, gemeinsam mit uns eine RUT-Meldung auszufüllen. Themen: RUT-Meldung, Baustellenschild, Arbeitssicherheit, Einkommensteuer und Sozialversicherung, Gewerkschaften, Umsatzsteuer, Zulassungen.

Veranstalter: Handwerkskammer Schleswig-Holstein

Termin und Ort: 3. Dezember 2015 | 9.30 Uhr bis 12.00 Uhr | Kreishandwerkerschaft Schleswig | Ilensee 4

Info und Anmeldung:

Internationale Kooperationsgesuche

Eine polnische Investorengruppe sucht nach einem Partner, der seine Technologie und Produktion nach Polen transferieren möchte. TRPL20150528001

Eine mittelständische Firma aus Schweden sucht nach einem Subunternehmer, der mittelgroßen Serien mechanischer Teile von Satellitenantennen-Systemen herstellen kann. TRSE20141205001

Ein mazedonisches Unternehmen mit Erfahrung im Entwerfen, Konstruktion und Aufbau jeglicher Gebäudetypen sucht nach Passivhaus-Konstrukteuren zur technischen Kooperation. TRMK20140321001

Kontaktwünsche an: Elke Störmer, WTSH, Tel. 0431 66666-861, E-Mail: stoermer@wtsh.de. Alle Kooperationspartnergesuche unter Eingabe der Chiffre-Nr.: Datenbank Enterprise Europe Network

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Elke Störmer
WTSH

Telefon 0431 66666-861
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