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Außenwirtschaftsnews - Mai 2017

Dänemark: Beitragshöhe zum Arbeitsmarktfond 2017 gesenkt

Alle dänischen Unternehmen, die zur Zahlung der Arbeitsmarktzusatzrente ATP verpflichtet sind, und alle ausländischen Betriebe, die Mitarbeiter nach Dänemark entsenden, müssen in einen dänischen Arbeitsmarktfond einzahlen. Das Entgelt beträgt pro entsandten Mitarbeiter seit dem 1. April 2017 1,80 DKK im Quartal und damit 7,20 DKK im Jahr. 

Die Rechnungen für die Beiträge vor dem 1. April 2017 sind vor wenigen Tagen mit dem Titel „Payment order“ von „The Danish Labour Market Fund for Posted Workers“ an deutsche Unternehmen per E-Mail verschickt wurden.

Dänemark: Website Workplace Denmark nun auf Deutsch

Auf der vom dänischen Gewerbeaufsichtsamt (Arbejdstilsynet) bereitgestellten Website finden sich Informationen für ausländische Arbeitgeber, die Mitarbeiter nach Dänemark entsenden. So werden der dänische Arbeitsschutz, der Ablauf von Kontrollen, die Gefährdungsbeurteilung, Urlaubsansprüche und das dänische Streikrecht der Gewerkschaften ausführlich vorgestellt. Die Website gibt es jetzt in einer deutschen Fassung.

Dänemark: Baubranche Spitzenreiter bei Verstößen gegen den Arbeitsschutz

Die dänische Baubranche trägt die Verantwortung für 50 % der in Dänemark geahndeten Verstöße gegen die Arbeitsschutzvorschriften. Dabei sind in der Baubranche 6 % der Erwerbstätigen beschäftigt. Des Weiteren liegt das Niveau der dänischen Bußgelder weit unter denen der Nachbarländer Norwegen und Schweden.

Aufgrund dieser schlechten Bilanz setzen sich nun die Regierung und die Gewerkschaft 3F für einen besseren Arbeitsschutz auf Baustellen ein und fordern, die Anzahl der Kontrollen zu erhöhen und die Höhe der Bußgelder anzupassen.

Dänemark: Kalkulationshilfe für Aufträge in Dänemark

Wer als Handwerker im Ausland Aufträge abwickeln will, sollte neben den rechtlichen Aspekten auch die entstehenden Mehrkosten berücksichtigen. Dann wird das Auslandsgeschäft lukrativ. Aus diesem Grund haben die Außenwirtschaftsberatungen der Handwerkskammer Schleswig-Holstein ein Excel-Kalkulationstool entwickelt, das Hilfestellung für die Auftragskalkulation bietet. 

Das zusätzliche kostenfreie Beratungsangebot kann ab sofort in Anspruch genommen werden.

Europa: EU-Parlament besiegelt Aus für Roaming-Gebühren

Ab Mitte Juni kann EU-weit ohne zusätzliche Gebühren mit dem Handy telefoniert, SMS versendet oder im Internet gesurft werden. Das Europaparlament verabschiedete im April eine Verordnung, die Obergrenzen für die gegenseitige Gebührenabrechnung zwischen europäischen Mobilfunkunternehmen festlegt. 

Die EU etabliert nun Obergrenzen von 3,2 Cent pro Minute für Anrufe und 1 Cent für SMS. Für Datenvolumen sinken die Obergrenzen schrittweise von zunächst 7,70 Euro pro Gigabyte ab dem 15. Juni auf schließlich 2,50 Euro pro Gigabyte ab dem 1. Januar 2022. Die neuen Regeln sollen ab Mitte Juni für die 28 EU-Staaten sowie für Island, Norwegen und Liechtenstein gelten. Die Mitgliedsländer müssen noch offiziell zustimmen.


Quelle: Nordschleswiger

Großbritannien/Nordirland: A1-Entsendebescheinigung nur noch bis 2019

Die A1-Entsendebescheinigung dient dem Nachweis, dass ein ins Ausland entsandter Mitarbeiter weiterhin dem Sozialversicherungsrecht im Heimatland unterliegt. Sie kann für einen Zeitraum von bis zu zwei Jahren ausgestellt werden. Der Mitarbeiter muss dann nicht im Ausland sozialversichert werden. 

 Aufgrund des Austritts Großbritanniens/Nordirlands aus der EU hat der Spitzenverband der gesetzlichen Krankenkassen den Krankenkassen empfohlen, keine A1-Entsendebescheinigungen auszustellen, die über den 29. März 2019 hinausgehen.

Internationale Kooperationsgesuche

Alle Kooperationspartnergesuche unter Eingabe der 

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Elke Störmer
WTSH

Telefon 0431 66666-861
stoermer@wtsh.de

Ein slowenischer Spezialist im Wand- und Bodenfliesenlegen bietet seinen Service als Subunternehmer an.

Ein rumänisches Unternehmen, das hochqualifiziert und erfahren im Wohn- und Industriekonstruktionsbereich ist, bietet seine Subunternehmer-Services an.

Ein lettischer Metallverarbeitungsbetrieb bietet seinen Plattierungsservice (galvanische Bearbeitung) als Subunternehmer unter einer Fertigungsvereinbarung  an.