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Außenwirtschaftsnews - Februar 2017

Dänemark: Angaben zum Auftraggeber in der RUT-Meldungen

Seit dem Jahreswechsel ist es beim Ausfüllen der RUT-Meldung erforderlich, dass Sie Angaben zu ihrem Auftraggeber machen. Sofern Sie einen gewerblichen Auftraggeber haben, werden Sie dazu aufgefordert, die CVR-Nummer des dänischen Unternehmens anzugeben.

Sollten Sie sich in einer Lieferkette befinden, so müssen Sie das an der Spitze stehende dänische Unternehmen nennen. Es ist bisher nicht möglich, ein deutsches Unternehmen mit dänischer Steuernummer als Auftraggeber anzugeben.

Dänemark: Wirtschaftsboom im Nachbarland

Die konjunkturelle Lage der dänischen Wirtschaft entwickelt sich weiterhin positiv  und die Beschäftigung ist auf einem Allzeithoch. In Dänemark wird damit gerechnet, dass 2017 das beste Jahr seit der Finanzkrise werden könnte.

 Das führt dazu, dass voraussichtlich bis zum Jahresende eine Vollbeschäftigung herrscht und die Reserven der heimischen Arbeitskräfte aufgebracht sind. Gerade in der Baubranche sind ausländische Fachkräfte sehr gefragt und die Nachfrage nach deutschen Unternehmen dürfte weiter steigen. 

Schweden: Wohnungsbau wird angekurbelt

Das schwedische Zentralamt für Wohnungs-, Bauwesen und Raumplanung Boverket rechnet 2016 und 2017 mit dem Baubeginn von mehr als 130.000 Wohnungen. Besonders stark ist die Bauaktivität im Großraum Stockholm. 

2016 erhielten landesweit 111 Kommunen staatliche Zuschüsse für den Bau von Mietwohnungen. Fachleute fordern, den Markt für ausländische Unternehmen weiter zu öffnen. Boverket zufolge besteht im heimischen Bausektor bereits ein Mangel an Produktionsplanern und Führungspersonal. 

Schweden: Kuriose Redewendungen

Was hat die Sauermilch in Schweden mit Ruhe zu tun und weshalb sollte man das Wort „lagom“ in sein schwedisches Vokabular aufnehmen? Die Deutsch-Schwedische Handelskammer stellt die Ursprünge beliebter schwedischer Redewendungen vor und zeigt, warum eine wortwörtliche Übersetzung deutscher Ausdrücke schwedische Gesprächspartner zum Schmunzeln bringen könnte. Denn auch wenn man in Deutschland die Katze im Sack kauft, bleibt man in Schweden doch lieber beim „grisen i säcken“ (das Schwein im Sack).

USA: Foto für Visum nur noch ohne Brille

Antragssteller für ein USA-Visum dürfen auf dem Foto keine Brille mehr tragen. Laut Botschaft ist es damit einfacher, Menschen zu erkennen und das Genehmigungsverfahren zu beschleunigen. Wie die US-Botschaft auf ihrer Internetseite erklärt, hätten sich in der Vergangenheit viele Visa-Anträge verzögert, da die Identifizierung auf dem Foto schwierig sei.  

Das Brillenverbot, das seit dem 1. November 2016 in Kraft ist, gilt nur für neu ausgestellte Visa und Pässe. Dokumente, die noch gültig sind, können auch mit Brille verwendet werden und müssen erst nach Ablauf ihrer Gültigkeit ein brillenfreies Passfoto erhalten.

Quelle: Techniker Krankenkasse

Welt: Neue Pauschbeträge bei Reisekosten

Das Bundesministerium der Finanzen informiert über neue Pauschbeträge für Verpflegungsmehraufwendungen und Übernachtungskosten seit Januar 2017. 

Das Schreiben enthält beispielhafte Berechnungen und konkrete Hinweise zur Handhabung der Pauschbeträge bei ein- und mehrtägigen Reisen sowie Informationen über notwendige Kürzungen der Verpflegungspauschale bei Bereitstellung von Mahlzeiten durch den Arbeitgeber:

Quelle: Bayern Handwerk International

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