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Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme (BvB)
– was steckt dahinter?

Ziel der BvB ist es, die Teilnehmerinnen dauerhaft zu vermitteln - falls möglich in ein Ausbildungsverhältnis, sonst in Arbeit. Dazu wird in den Werkstätten oder unterschiedlichen Praktika
- gemeinsam mit ihnen - eine realistische Entscheidung für die Berufswahl erarbeitet. 

Schwerpunkte der Eingliederungsstrategie

  1. Individuelle Unterstützung jedes einzelnen Teilnehmers, jeder einzelnen Teilnehmerin zur Entwicklung seiner / ihrer Fähigkeiten und Fertigkeiten.
  2. Ausbildungsbereitschaft der Betriebe für die Zielgruppe forcieren.

Zielgruppe

Die Zielgruppe sind Jugendliche und junge Erwachsene ohne berufliche Erstausbildung, die grundsätzlich eine Berufsausbildung anstreben, denn ohne die Mitarbeit der TeilnehmerInnen kann das Ziel, Integration in Ausbildung, nicht erreicht werden.

Häufig sind es zwei Hauptgründe, weshalb junge Menschen in die BvB kommen:

  1. Die notwenige Ausbildungsreife fehlt noch.
  2. Das persönliche Bewerberprofil der TeilnehmerInnen stimmt noch nicht überein mit den Anforderungen des Ausbildungsmarktes.

Ziel der Maßnahme

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  • vorhandene Eingliederungshemmnisse abbauen
  • Kompetenzen der TeilnehmerInnen fördern

Die jungen Menschen sollen befähigt werden, möglichst gut vorbereitet eine Ausbildung beginnen können und dort ihren Aufgaben gewachsen zu sein.

10 Monate sind die TeilnehmerInnen in der Regel in der BvB. Die meisten von ihnen haben nach dieser Zeit ihr persönliches Ziel erreicht. Sie gehen zum neuen Ausbildungsjahr in eine Ausbildung, idealerweise natürlich in ihrem Wunschberuf.

Ansprechpartner

Den jungen Menschen steht in der Handwerkskammer ein Team aus Bildungsbegleitern, Lehrkräften und Sozialpädagogen begleitend und unterstützend zur Seite, die eng mit den Berufsberatern der Arbeitsagentur zusammenarbeiten.



Anke Clausen

Telefon 0461 866-191
Telefax 0461 866-391
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